Am 9. März 2026 wurde Wirklichkeit, worauf wir monatelang hingearbeitet haben. In 92 Städten fanden Demonstrationen und Veranstaltungen statt. Getragen von einer Kraftanstrengung, die oft neben Arbeit, Familie und Alltag organisiert wurde – von vielen, die zuvor nie Teil politischer Strukturen waren.

Mit unglaublicher Kreativität wurde sichtbar gemacht, was sonst „einfach“ mitgetragen wird. Und es entstand etwas Größeres: das kollektive Gefühl von Zusammenhalt und Entschlossenheit.

Wir danken allen für ihre Zeit, Energie und ihren Mut, die diese Bewegung möglich gemacht haben. Der 9. März war erst der Anfang.

Bilder vom Frauen*streik 2026 in Berlin

Karte

  • Demonstration
  • Andere Aktion

Teilnehmende an den Demonstrationen

[–] Zahlen liegen (noch) nicht vor

79 Städte 30.020
Aalen
250
Annaberg-Buchholz
150
Arnsberg
100
Bautzen
200
Berlin
2.000
Bochum
500
Braunschweig
400
Burgdorf
100
Cottbus
500
Dortmund
400
Dresden
800
Düsseldorf
700
Eberswalde
300
Eichstätt
130
Erfurt
250
Essen
400
Esslingen am Neckar
350
Föhr
50
Frankfurt am Main
1.500
Freiberg
30
Freiburg im Breisgau
600
Fulda
100
Gelsenkirchen
200
Gera
150
Gießen
230
Görlitz
200
Göttingen
200
Grimma
Hamburg
2.000
Hanau
300
Hannover
1.000
Heidelberg
400
Heilbronn
250
Herford
150
Herne
80
Itzehoe
100
Kaiserslautern
150
Karlsruhe
600
Kassel
1.000
Kleve
100
Köln
1.000
Krefeld
120
Kulmbach
100
Landau in der Pfalz
250
Leer
230
Lübben (Spreewald)
100
Lübeck
250
Lüneburg
450
Magdeburg
Mainz
500
Mannheim
500
Meißen
250
Mönchengladbach
1.000
Moosburg an der Isar
300
München
400
Münster
500
Neuruppin
50
Neuss
500
Nordenham
300
Nürnberg
500
Nußloch
100
Oldenburg
1.900
Plauen
250
Quedlinburg
200
Regensburg
200
Rostock
500
Seehausen (Altmark)
70
Simbach am Inn
150
Speyer
200
Stade
200
Stendal
100
Stuttgart
700
Uelzen
100
Vechta
70
Wiesloch
100
Wilhelmshaven
70
Würzburg
350
Zweibrücken
40
Zwickau
500

Unterstützer*innen

Ob Omas, Mütter, Töchter, Schwestern oder Brüder – zusammen zählen wir mehr. In Einigkeit für gemeinsame Ziele, aber entschlossen, sich nicht über Unterschiede spalten zu lassen. Wir bedanken uns für eure Solidarität und euer Vertrauen.

Eine Demokratie, in der Macht überwiegend männlich ist, ist keine vollständig repräsentative Demokratie. Sie ist eine Demokratie mit Schlagseite. Deshalb unterstützen wir den Frauenstreik 2026!
Kommt zusammen und seid laut! Mit guter Laune und klarer Haltung für die Gleichstellung aller Geschlechter und gegen jedes reaktionäre Gedankengut. FLINTAs sollen sicher, frei und sichtbar leben dürfen.
Gleiche Würde – gleiche Rechte! Wir stehen gemeinsam für eine Welt ohne sexualisierte, psychische und geistliche Gewalt.
Wenn Frauen* aufhören zu »funktionieren«, wird sichtbar, wie unverzichtbar sie für unsere Gesellschaft sind – und wie dringend grundlegende Veränderungen gebraucht werden.
Reformbewegung in der römisch-katholischen Kirche solidarisiert sich mit dem Frauenstreik, weil FLINTA-Gerechtigkeit keine Frage der Religion ist, sondern eine Notwendigkeit für uns alle.