Es gibt in deiner Stadt oder Region noch keine Orga-Zelle des Töchterkollektivs? Sei trotzdem Teil der Bewegung!

Hier ist dein Fahrplan, wie du auch allein oder abseits der öffentlichen Streiks maximale Wirkung erzielst.

Sichtbarkeit: Werde zur Botschafter*in

Du musst keine Demo anmelden, um das Thema in den öffentlichen Raum zu bringen. Du kannst auch:

  • Ein Streikbändchen tragen: Nutze irgendein lila oder orangefarbenes Band am Handgelenk, an deiner Tasche oder um deinen Hals. Es ist dein Erkennungsmerkmal und ein Gesprächsstarter.
  • Sichtbar Haltung zeigen: Auf unserem Töchterkollektiv-Spreadshop findest du Hoodies, Taschen oder Accessoires um ein politisches Statement zu stezen. Werde zur Botschafter*in im Alltag und zeige, dass du Teil einer bundesweiten Bewegung bist! Zum Shop auf Spreadshirt
  • Die Botschaft verbreiten – Spread the Word: Drucke unsere Flyer aus und lege sie dort aus, wo Sorgearbeit sichtbar wird – in Kindergärten, im Wartezimmer bei deiner Frauenärzt*in, in der Stadtbibliothek oder im Supermarkt. Oder nutze unsere Social-Media-Vorlagen und zeige deinen Protest. Infomaterial (Dropbox)
  • Eine Sticker-Guerilla starten: Klebe Botschaften gegen Marginalisierung und für den Gewaltschutz an Orte, an denen sie gesehen werden (natürlich legal). Sammle Sticker mit passenden Botschaften oder gestalte eigene und bringe sie dorthin, wo sie andere erreichen.
Artikel aus dem Spreadshop

Privat ist politisch: Der Care-Streik

Wenn du am 9. März die Sorgearbeit niederlegst, ist das ein politischer Akt:

  • Küche bleibt kalt: Koche nicht, wasche nicht, delegiere alle Aufgaben konsequent an die Männer in deinem Umfeld oder lass sie einfach liegen.
  • Abwesenheit zeigen: Wenn du kannst, nimm dir den Tag frei oder mache im Job nur das Nötigste.
  • Die „Stille Störung“: Erkläre deiner Familie oder deinem Umfeld genau, warum du heute nichts tust. Nutze unser Positionspapier (PDF) als Argumentationshilfe.

Power im Netz: Digitale Vernetzung

Du bist geografisch allein, aber digital verbunden, bspw. über:

  • Social Media: Nutze unsere Sharepics und poste den ganzen Tag Statements zum Streik. Nutze die Hashtags #TöchterKollektiv, #ohneunsstehtallesstill und #Frauenstreik2026
  • Messenger-Status: Setze den Link zu unserer Webseite in deinen Status bei WhatsApp/Signal. So erreichst du Menschen in deinem direkten Umfeld, von denen du vielleicht gar nicht wusstest, dass sie ähnlich denken.

Zell-Keimform: Finde deine Mitstreiter*innen

Oft braucht es nur eine Person, die den Anfang macht, z. B. durch einen

  • Suchaufruf: Poste in lokalen Facebook-Gruppen oder bei „Nebenan.de“: „Ich plane am 9. März 2026 eine kleine Aktion/ein Treffen zum Frauen*streik. Wer hat Lust, sich mit mir auf einen Kaffee zu vernetzen?“
  • Fempower-Circle: Triff dich mit einer*einem Freund*in in einem Café. Legt ein lila Tuch auf den Tisch. Ihr werdet staunen, wie viele Frauen* darauf reagieren.

#ohneunsstehtallesstill

„Ich streike hier, weil das System überall versagt. Ich streike für Vielfalt, Freiheit und ein solidarisches Miteinander. Mein Handeln macht den Unterschied.“

#wirkaempfenzusammen

… für die Aufwertung von Sorgeberufen, für die vollständige Umsetzung der Istanbul-Konvention und den Ausbau von Schutzräumen und Beratungsstellen. Für soziale Gerechtigkeit, für echte Gleichberechtigung und den Schutz unserer demokratischen Werte – egal ob in der Großstadt oder im kleinsten Dorf. Wir stehen solidarisch an deiner Seite!